News

Solo Exhibition: “Schwebende Substanzen” von Petra Lemmerz, Oberlandesgericht Düsseldorf

Eine herzlich Einladung zur Ausstellung “Schwebende Substanzen” von Petra Lemmerz in den Räumlichkeiten des OLG Düsseldorf, Eingang: Kurt-Baurichter-Straße, am 23.5. 2019, Einlass: 17.30 Uhr, Beginn: 18 Uhr. Bitte beachten Sie, dass Sie das Gebäude nur mit einem gültigen Ausweis betreten können. Der Eintritt ist frei.

Gefördert wird die Ausstellung vom Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im Oberlandesgericht e.V.

Group Exhibition: „Stilleben, i samtidskunsten“, Galleri Würth, Hagan, Norwegen

Velkommen til utstillingsåpning av Stilleben i samtidskunsten!

Stillebenets fremstilling av virkeligheten har fascinert mennesker i århundrer. Fremstillingsmåten har endret seg i takt med historien, både når det gjelder valg av medium og motiv. Likevel har et av budskapene vært det samme: ingenting varer evig.

Utstillingen presenterer et bredt utvalg kunstverk fra Sammlung Würth og gir et overblikk over denne sjangerens holdbarhet og rettmessige plass i vår tid.

Åpningstale ved Svein Oftedal, administrerende direktør i Würth Norge, og innledning ved kunsthistoriker Bjarne Våga.

Vernissage: Young-Jae Lee und Petra Lemmerz – “Bewegte Elemente”

Bilder einer Ausstellung in der Bibliothek der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/M., kuratiert von Friedhelm Mennekes SJ

 
 

 

Ausstellung Young-Jae Lee und Petra Lemmerz – Bewegte Elemente

8. November 2018 bis 2. Februar 2019 in der Bibliothek Sankt Georgen

Ausstellungseröffnung am 8. November 2018 um 18 Uhr im Atrium der Hochschule, Offenbacher Landstraße 224 in 60599 Frankfurt am Main

Einführung: P. Friedhelm Mennekes SJ

 

Group Exhibition:

Äpfel und Birnen und anderes Gemüse

Die Obstbilder von Korbinian Aigner im Dialog mit der Sammlung Würth

18. Juni 2018 bis 6. Januar 2019

Knackig, frisch und appetitlich erscheinen die Apfel- und Birnenaquarelle von Korbinian Aigner (1885–1966) vor den Augen der Betrachter. Über Jahrzehnte hinweg malte der Pfarrer und Obstkundler mit naturkundlicher Neugier und künstlerischer Begabung Hunderte von Sorten auf Karten von handlicher Postkartengröße. Säuberlich nummeriert und benannt, dienten sie der Dokumentation einer schon zu Lebzeiten Aigners schwindenden Sortenvielfalt, zeugen aber auch von dessen Liebe zur Natur. Die Aquarelle sollten ursprünglich als Lehrmaterial dienen und erreichten ihren heutigen Bekanntheitsgrad erst nach dem Tod Aigners. In der Kunstwelt erregten sie 2012 auf der dOCUMENTA (13) in Kassel international Aufmerksamkeit. Die im TUM.Archiv der TU München verwahrten 602 Apfel- und 275 Birnenbilder werden nun im Museum Würth in Kooperation mit der TU München in großer Zahl präsentiert. Aigners wissenschaftlicher Ansatz zeigt sich in der Detailgenauigkeit der Illustrationen, die darüber hinaus durch ihre lebendige Präsenz faszinieren.
In der Ausstellung wird aber auch an die Person Korbinian Aigner erinnert, der sich als engagierter Theologe nicht nur für seine Gemeinde und den Obstbau einsetzte, sondern wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus viele Jahre in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau als Häftling verbrachte. Im KZ Dachau gelang es dem leidenschaftlichen Pomologen entgegen allen Umständen, vier Apfelsorten zu züchten, die er mit KZ-1 bis KZ-4 bezeichnete, und Sämlinge aus dem Lager herauszubringen. Die heute als »Korbiniansapfel« bekannte Sorte KZ-3 gilt unter Kennern als Geheimtipp.
Im Dialog mit Arbeiten der Sammlung Würth vertiefen sich Aspekte, die sich in Assoziation mit Korbinian Aigners Aquarellen ergeben. So findet eine Reihe von Obst- und Gemüsestillleben aus verschiedenen Epochen Eingang in die Ausstellung. Von Karl Hofer (1878–1955) über Georges Braque (1882–1963) und Max Beckmann (1884–1950), die als Vertreter der Klassischen Moderne bekannt sind, führt die Reise zu hyperrealistischen Arbeiten von Gerd Dengler (geb. 1939), Anne Hausner (geb. 1943) oder Jan Peter Tripp (geb. 1945) und zu weiteren zeitgenössischen Positionen von Alberto Corazón (geb. 1942) und Nadin Maria Rüfenacht (geb. 1980). Der Gang durch Stile und Epochen zeigt, dass eine so traditionsbehaftete Gattung wie das Stillleben nicht ohne eine Auseinandersetzung mit sich selbst auskommt, und bringt Leben in ein gar nicht so stilles Metier.
Von historischem und symbolischem Reichtum ist auch der Apfel als Motiv selbst. Als »verbotene Frucht« taucht er in Variationen des Motivs »Adam und Eva« bei Alfred Hrdlicka (1928– 2009), Karl Hurm (geb. 1930) und Fernando Botero (geb. 1932) auf. Doch auch die von den Hesperiden bewachten goldenen Äpfel, die den Göttern der griechischen Mythologie ewiges Leben versprechen, oder der Zankapfel der Göttin Eris, den Paris an die Schönste vergeben sollte, finden sich in Werken von Künstlern wie Petra Lemmerz (geb. 1957) oder Heinrich Brummack (1936–2018) wieder.
Zurück auf den Boden der Tatsachen bringen die Betrachtenden hingegen Arbeiten, die sich im Grenzbereich von Kunst und Wissenschaft bewegen und der Beobachtung und Erforschung von Natur verpflichtet bleiben. Im »naturwissenschaftlichen Kabinett« geben meisterlich gearbeitete Aquarelle von Pilzen aus unbekannter Autorschaft, täuschend echt aussehende Wachs- und Alabasterfrüchte und – aus der Anfangszeit des Mediums Fotografie – Obst- und Pflanzenfotografien von August Kotzsch (1836–1910) und Karl Blossfeldt (1865–1932) in Reproduktionen auf beeindruckende Weise Einblicke in die Naturkunde um die Wende zum 20. Jahrhundert. Daran anknüpfend sind in der Ausstellung einige Werkreihen versammelt, die auf je eigene Weise einem forschenden Ansatz verschrieben sind. So wird die Natur bei Salomé (geb. 1954) und herman de vries (geb. 1931) zum Untersuchungsgegenstand, während Raffael Rheinsberg (1943–2016) oder Adolfo Riestra (1944–1989) sich mit Alltäglichem wie Werkzeug oder Vasen beschäftigen.
Mit dieser Ausstellung und einem vielseitigen Begleitprogramm feiert das Museum Würth mehrere Monate Apfel und Birne von der Blüte bis zur Gärung. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Swiridoff Verlag, Künzelsau.

Museum Würth

Reinhold-Würth-Straße 15

74653 Künzelsau

18.Juni 2018 – 6.Januar 2019

Group Exhibition:

Experimentelle 20

 

Schloß Ulmerfeld

Ulmerfeld Burgweg I

A-3363 Amtsketten, Österreich

15.Juni – 21.Oktober 2018

 

 

Vernissage Petra Lemmerz + Lorenzo Pompa

“Metamorphs of Chance”

Am 15. April 2018 feierten wir eine wundervolle Vernissage im Kunstraum Villa Friede! Danke an alle, die mit uns Farben, Formen und das Leben gefeiert haben! Ferner bedanken wir uns bei Friedhelm Mennekes, Ren Rong und Oliver L. Zimmermann, die diesen Abend entsprechend einläuteten.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juni 2018 zu sehen.

Kunstraum Villa Friede, Mainzer Str. 141, 53179 Bonn

 

Eine Einladung nach Bonn, 15. April 2018, 18.00 Uhr:

Petra Lemmerz + Lorenzo Pompa

“metaphors of chance”